JAHRESGRUPPE 2027 in Berlin
12 Monate
12 intensive Treffen
Eine feste Gruppe
Du weißt, warum du dich manchmal zurücknimmst. Warum du an dir zweifelst. Warum es dir schwerfällt, eine Grenze zu setzen, obwohl du längst spürst, dass etwas für dich nicht stimmt.
Vielleicht kannst du deine Muster inzwischen sogar ziemlich genau benennen. Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen das Alte schneller ist.
· Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst.
· Du zweifelst an deiner Wahrnehmung.
· Du passt dich an, obwohl du eigentlich etwas anderes möchtest.
· Du hältst dich zurück, aus Angst vor der Reaktion eines anderen.
· Oder du merkst erst hinterher, dass du dich selbst wieder verlassen hast.
Denn etwas zu verstehen und es im entscheidenden Moment auch anders erleben und tun zu können, sind zwei verschiedene Dinge.
Starkes Ich! ist ein Jahr, in dem du nicht nur verstehst, was dich geprägt hat, sondern neue Erfahrungen damit machen kannst.
Du lernst, verletzliche und alte Anteile in dir besser zu halten und zu regulieren, deiner eigenen Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen und die Stärke, die längst in dir lebt, auch dann zur Verfügung zu haben, wenn es schwierig wird.
Dabei arbeiten wir nicht nur im Gespräch, sondern über Embodiment, Körperarbeit, Nervensystemregulation und die Erfahrungen innerhalb der Gruppe kann das, was du vielleicht längst verstanden hast, nach und nach auch in deinem Körper und deinem Erleben ankommen.
Und du gehst diesen Weg nicht allein.
Über zwölf Monate begleitet dich eine feste Gruppe. Ein vertrauter Raum, in dem du dich ausprobieren, zeigen, zurückziehen, wieder in Kontakt kommen und neue Erfahrungen machen kannst.
Ein Raum, der dich stärkt, nährt und hält – und in dem Veränderung Zeit bekommt, wirklich in deinem Leben anzukommen.
Du bemerkst früher, wenn dir etwas nicht guttut – und musst dich nicht mehr tagelang fragen, ob du übertreibst.
Du kannst Nein sagen und die Unruhe danach halten, ohne deine Grenze sofort wieder zurückzunehmen.
Du wirst unabhängiger davon, ob andere dich gerade verstehen, bestätigen oder gut finden.
Und du kannst in schwierigen Situationen eher bei dir bleiben, anstatt dich anzupassen, zu rechtfertigen oder innerlich zu verschwinden.
So kann in dir immer mehr die Erfahrung entstehen:
Ich bin da.
Ich kann mir vertrauen.
Und ich muss mich nicht verlassen, um mit anderen verbunden zu sein.
Viele unserer tiefsten Muster sind nicht allein entstanden.
Sie sind in Beziehung entstanden.
Wir haben gelernt, uns anzupassen, vorsichtig zu werden, unsere Bedürfnisse zurückzustellen, Konflikte zu vermeiden oder uns zurückzuziehen, wenn Verbindung unsicher wurde.
Deshalb kann Beziehung auch ein wichtiger Teil der Veränderung sein.
In einer festen Gruppe kannst du über viele Monate erleben, was passiert, wenn du dich zeigst und nicht zurückgewiesen wirst.
Wenn du eine Grenze setzt und die Verbindung bestehen bleibt.
Wenn andere etwas in dir sehen, das du selbst vielleicht noch anzweifelst.
Wenn du nicht funktionieren musst, sondern mit dem da sein kannst, was gerade wirklich da ist.
Die Gruppe ist deshalb nicht nur der Rahmen dieser Arbeit. Sie ist ein Teil davon.
Über ein ganzes Jahr entsteht Vertrautheit. Du wirst gesehen und siehst andere. Du kannst neue Erfahrungen machen, sie wiederholen und nach und nach mit in dein Leben nehmen.
Nicht perfekt.
Sondern echt.
Du lernst, deine eigenen Signale früher wahrzunehmen und ihnen wieder mehr zu vertrauen.
Du lernst, verletzliche und alte Anteile in dir zu halten und zu regulieren, statt sie wegzudrücken oder von ihnen überwältigt zu werden.
Du erforschst deine Grenzen – und übst, sie auch dann ernst zu nehmen, wenn ein anderer Mensch etwas anderes möchte.
Du entwickelst mehr Sicherheit darin, dich zu zeigen, deine Bedürfnisse auszudrücken und deinen Raum einzunehmen.
Du lernst, mit Angst, Scham, Wut und Unsicherheit körperlich anders umzugehen, sodass diese Gefühle nicht mehr automatisch dein Handeln bestimmen.
Und du machst immer wieder die Erfahrung, bei dir zu bleiben und gleichzeitig mit anderen verbunden zu sein.
So kann aus etwas, das du heute vielleicht schon verstehst, nach und nach etwas werden, das du tatsächlich leben kannst.
Veränderung entsteht nicht an einem Wochenende.
Manche Erfahrungen brauchen Wiederholung. Manche Themen zeigen sich erst, wenn Vertrauen gewachsen ist. Und manches, was wir längst verstanden haben, braucht Zeit, bis wir es auch in schwierigen Momenten wirklich anders erleben können.
Deshalb gehen wir diesen Weg über ein ganzes Jahr.
Die einzelnen Treffen bauen aufeinander auf – und gleichzeitig bleibt Raum für das, was du und die Gruppe gerade mitbringen.
Es geht nicht darum, zwölf Themen „abzuarbeiten“.
Es geht darum, dass du im Laufe dieses Jahres immer sicherer darin wirst, dich selbst wahrzunehmen, dir zu vertrauen und in Beziehung bei dir zu bleiben.
Wo stehe ich – wo möchte ich hin?
Wir beginnen bei dir.
Was möchtest du in diesem Jahr wirklich verändern? Wo verlässt du dich heute
noch selbst? Welche Situationen bringen dich immer wieder aus deiner Mitte –
und wonach sehnst du dich stattdessen?
Wir entwickeln deine persönliche Ausrichtung für dieses Jahr und beginnen
damit, deinen Körper als Kompass stärker einzubeziehen.
Nicht: Was sollte ich wollen?
Sondern: Was ist für mich wirklich stimmig?
Deine Geschichte verstehen – ohne in ihr stecken zu bleiben
Unsere heutigen Reaktionen haben eine Geschichte.
Wir schauen darauf, welche frühen Erfahrungen dein Selbstbild, deine Beziehungen und deinen Umgang mit Nähe, Grenzen und Bedürfnissen geprägt haben.
Dabei geht es nicht darum, deine Vergangenheit immer wieder zu analysieren.
Sondern darum, besser unterscheiden zu können:
Was gehört zu damals – und was ist heute möglich?
Nachnähren – erleben, was gefehlt hat
Manches können wir nicht allein dadurch verändern, dass wir wissen, was uns gefehlt hat.
Unser Körper braucht manchmal eine neue Erfahrung.
Wir arbeiten mit Halt, Unterstützung, Empfangen und dem Erleben, nicht alles allein tragen zu müssen.
Du darfst erforschen, wie es sich anfühlt, Unterstützung anzunehmen – ohne dafür etwas leisten oder zurückgeben zu müssen.
Nicht nur verstehen, was gefehlt hat, sondern etwas Neues erleben und es bekommen.
Grenzen – bei dir bleiben, wenn ein anderer etwas anderes will
Eine Grenze zu kennen ist das eine.
Bei ihr zu bleiben, wenn jemand enttäuscht ist, widerspricht oder mehr von dir möchte, ist etwas anderes.
Wir erforschen deine körperlichen Signale für Ja und Nein und arbeiten mit der Angst, Schuld oder Unsicherheit, die entstehen kann, wenn du dich abgrenzt.
Deine Grenze muss niemanden bestrafen. Sie darf einfach deine sein.
Deinen Raum einnehmen
Was passiert in dir, wenn du sichtbar wirst?
Wenn du nicht wartest, bis jemand anderes dir Raum gibt, sondern ihn selbst einnimmst?
Wir arbeiten mit Haltung, Stimme, Präsenz und Ausdruck. Du erforschst, wie sich Stärke in deinem Körper anfühlt – nicht als Härte oder Durchsetzung, sondern als die Erfahrung:
Ich darf hier sein. Ich darf Raum haben.
Deine Geschichte körperlich entwirren
Unsere Geschichte lebt nicht nur in unseren Gedanken und Erinnerungen. Erfahrungen können sich auch darin zeigen, wie wir unseren Körper halten, wo wir festhalten und welche Bewegungen oder Impulse wir zurückhalten.
An diesem Tag arbeiten wir mit Unwinding – dem körperlichen „Entwirren“ aus der Craniosacral-Arbeit.
Dabei folgen wir den feinen Bewegungsimpulsen deines Körpers und geben ihm Raum, Spannungen und alte körperliche Muster auf seine eigene Weise zu lösen und neu zu organisieren.
Es geht nicht darum, deine Geschichte noch einmal zu erzählen oder zu analysieren.
Sondern darum, deinen Körper in den Prozess einzubeziehen.
Was lange festgehalten wurde, darf sich bewegen und neu sortieren.
Entwirren vertiefen – emotional freier werden
Im Juli vertiefen wir die Arbeit des Vormonats.
Wir gehen weiter mit dem körperlichen Entwirren und erforschen, was sich verändert, wenn alte Spannungs- und Reaktionsmuster nicht mehr auf dieselbe Weise festgehalten werden müssen.
Dabei können Zusammenhänge klarer werden, die über den Verstand allein oft schwer zugänglich sind.
Du bekommst die Möglichkeit, deine Geschichte auf einer weiteren Ebene zu erfahren und zu lösen – nicht indem du sie wegmachst, sondern indem dein Körper neue Wege finden darf, mit ihr umzugehen.
Wenn sich körperlich etwas entwirrt, kann auch emotional und psychisch mehr Freiheit entstehen.
Die Kraft deiner Becken-Basis
Unser Becken ist unsere kraftvolle körperliche Basis.
Und genau das machen wir an diesem Tag nicht nur theoretisch verständlich, sondern unmittelbar erfahrbar.
Mit einer gezielten Körperübung erforschst du den Unterschied zwischen einer Haltung, in der dir deine Basis kaum zur Verfügung steht, und dem Moment, in dem du dich mit der Kraft deines Beckens verbindest.
Du kannst erleben, wie sich dadurch Haltung, Präsenz, Stabilität und Kraft verändern.
Nicht Stärke „machen“.
Sondern entdecken, wo deine Kraft körperlich bereits angelegt ist und wie du auf sie zugreifen kannst.
Deine Basis trägt deine Kraft.
September
Wut und Kraft – deine Energie wieder für dich nutzen
Wut ist nicht nur Aggression.
Sie kann dir zeigen, dass etwas nicht stimmt. Sie kann eine Grenze schützen und dir die Energie geben, für dich einzustehen.
Wir erforschen einen sicheren körperlichen Zugang zu dieser Kraft – gerade dann, wenn du gelernt hast, Wut eher herunterzuschlucken, gegen dich selbst zu richten oder dich für sie zu schämen.
Deine Kraft muss niemanden verletzen, damit sie kraftvoll sein darf.
Wut und Kraft – deine Energie wieder für dich nutzen
Wut ist nicht nur Aggression.
Sie kann dir zeigen, dass etwas nicht stimmt. Sie kann eine Grenze schützen und dir die Energie geben, für dich einzustehen.
Wir erforschen einen sicheren körperlichen Zugang zu dieser Kraft – gerade dann, wenn du gelernt hast, Wut eher herunterzuschlucken, gegen dich selbst zu richten oder dich für sie zu schämen.
Deine Kraft muss niemanden verletzen, damit sie kraftvoll sein darf.
Loslassen & Abgeben – ohne dich selbst zu verlieren
Loslassen wird oft so verstanden, als müssten wir etwas einfach hinter uns lassen.
Doch wirklich abzugeben kann schwierig sein – besonders wenn alte Gefühle, Aufgaben, Verantwortlichkeiten oder Bindungen lange ein Teil unserer Geschichte waren.
Wir erforschen körperlich, was du noch festhältst und was du nicht mehr tragen möchtest.
Und wir schauen darauf, wie Loslassen möglich werden kann, ohne dabei einen Teil von dir selbst zu verlieren.
Denn Abgeben bedeutet nicht, schwächer zu werden.
Es kann bedeuten, die Kraft, die bisher im Festhalten gebunden war, wieder für dich zur Verfügung zu haben.
Du lässt nicht dich selbst los. Du lässt los, was du nicht mehr tragen musst.
Neuronale Bahnen neu schalten
Unser Gehirn liebt bekannte Wege.
Gedanken, Gefühle und Reaktionen, die wir häufig miteinander verbinden, werden zu vertrauten neuronalen Bahnen – selbst dann, wenn sie uns heute nicht mehr guttun.
An diesem Tag arbeiten wir mit einer Technik aus der neuronalen Arbeit und dem neuronalen Malen und Zeichnen.
Über diese besondere Verbindung von Wahrnehmung, Bewegung und Gestaltung bringen wir Gewohntes miteinander in neue Beziehung und schaffen Impulse für neue Verknüpfungen.
So geht es nicht nur darum zu denken: Ich möchte anders reagieren.
Wir geben auch unserem Gehirn Gelegenheit, neue Wege anzulegen und Bekanntes neu miteinander zu verbinden.
Alle Stärke ist da. Dein Weg weiter.
Nach einem Jahr geht es nicht darum, ein „neuer Mensch“ geworden zu sein.
Es geht darum wahrzunehmen, was inzwischen da ist. Was kannst du heute halten, was dich früher schnell aus deiner Mitte gebracht hat? Wo vertraust du dir mehr? Welche Grenzen spürst du deutlicher? Wo kannst du anders reagieren, dich zeigen, loslassen oder bei dir bleiben?
Wir bringen die Erfahrungen dieses Jahres noch einmal zusammen und machen sichtbar, welche Fähigkeiten, Ressourcen und Stärken du entwickelt und wiederentdeckt hast.
Und wir richten den Blick nach vorne:
Wie möchtest du das, was du in diesem Jahr erfahren hast, weiter in deinem Leben verankern?
Alle Stärke ist da. Und von hier aus gehst du deinen Weg weiter.
Hier kann ein dynamischeres Gruppenfoto stehen.
Wenn eines deiner bestehenden Seitenfotos Menschen tatsächlich in Bewegung oder einer Körperübung zeigt, würde ich dieses nehmen.
Nicht wieder Christina mit einer einzelnen Teilnehmerin in der Mitte – wir wollen jetzt die Erfahrung der gesamten Gruppe zeigen.
Wir treffen uns von Januar bis Dezember 2027 einmal im Monat in einer festen Gruppe in Berlin-Prenzlauer Berg.
Jeder Termin gibt uns mehrere Stunden Zeit, wirklich in ein Thema einzutauchen – mit Körperarbeit, Embodiment, Innerer Kind-Arbeit, Austausch, Nervensystem-Regulation und den Prozessen, die sich in der Gruppe zeigen.
Zwischen den Treffen liegt bewusst Zeit, damit das Erlebte nachwirken und seinen Weg in deinen Alltag finden kann.
🗓 Samstag, 16. Januar, 13. Februar, 13. März, 10. April, 15. Mai, 12.Juni, 4. Juli (Sonntag!), 21. August, 18.September, 9. Oktober, 13. November, 11. Dezember 2027
📍 Ort: Life Artists Creators Hub in Berlin Prenzlauer Berg, 10437
⏰ Zeit: Samstags 10:00 – ca. 16:30 Uhr inkl. Mittagspause
Zwischen den Treffen erhältst du Impulse, Übungen oder Austauschformate, die dich im Alltag begleiten.
Teil der Jahresgruppe ist eine Telegram-Gruppe zum Austausch untereinander und zum Fragen stellen zwischen den Treffen
Du entscheidest dich mit Starkes Ich! nicht für zwölf einzelne Workshops, sondern für einen gemeinsamen Entwicklungsprozess über ein ganzes Jahr.
Frühbucherpreis: 3.397 €
Regulärer Preis: 4.411 €
Frühbucherpreis bis 30. Oktober 2026 Ratenzahlung möglich .
Für Menschen mit einer finaziell schwierigen Situation gibt es noch einen Platz zum Soli-Preis. Sprich mich dann gerne an
Eine Jahresgruppe ist eine besondere Entscheidung – und mir ist wichtig, dass die Gruppe auch wirklich zu dir und deinem Anliegen passt.
Deshalb sprechen wir vor deiner Anmeldung persönlich miteinander.
Du kannst mir deine Fragen stellen, wir schauen auf das, was du dir für dieses Jahr wünschst, und klären gemeinsam, ob Starkes Ich! für dich der passende nächste Schritt ist.
Oder du weißt schon was du möchtest, brauchst nicht mehr sprechen, bist dir sicher und buchst direkt.
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen – oder dich nach unserer bisherigen, gemeinsamen Arbeit 2026 ein Stück weiter auf deinem Weg zu begleiten.
Starkes Ich! · Jahresgruppe 2027 · Berlin